Um eine fundierte und zielgruppengerechte Navigationsstruktur zu gestalten, wurde ein moderiertes Card-Sorting-Verfahren mit vier Testpersonen durchgeführt. Vor Beginn der eigentlichen Sortieraufgabe erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die vorhin beschriebenen zwei ausgearbeitete Personas, Empathy Maps und User Journeys. Diese Unterlagen dienten als Grundlage, damit sich die Testpersonen in typische Nutzungsszenarien hineinzuversetzen und fundierte Entscheidungen aus Sicht der späteren Zielgruppen zu treffen. Für den Sorting-Prozess selbst wurden vorbereitete Post-its mit den bestehenden Menübegriffen sowie Post-its bereitgelegt. Zusätzlich standen Stifte zur Verfügung, sodass die Testpersonen eigene Kategorien oder Bezeichnungen ergänzen konnten.
Im der Überarbeitung der Website-Navigation wurden mehrere gezielte Anpassungen vorgenommen, die auf den Ergebnissen des Card Sortings basieren:
Diese Veränderungen tragen gezielt zur semantischen Klarheit und einer besseren kognitiven Orientierung bei. Die Reduktion auf wesentliche Kategorien senkt die visuelle Komplexität der Hauptnavigation, ohne die inhaltliche Tiefe der Seite einzuschränken. Gleichzeitig wird das bestehende Grundgerüst beibehalten, wodurch sich auch erfahrene Nutzer weiterhin problemlos zurechtfinden ohne Umlernen oder Orientierungseinbussen. Die Navigation bietet so eine verbesserte Usability und ist zielgruppenspezifischer