Im Gegensatz zum vorherigen Projekt, in dem ich die Inhaltsstruktur systematisch mit Card Sorting neu geordnet habe, entschied ich mich bei naturazyt.ch für eine qualitative Methode. Hier habe ich eine Art Fokus-Gruppe mit vier Personen gebildet, die gemeinsam die bestehende Website analysierten. Zunächst haben wir den Ist-Zustand der Website durchgesehen und die auffälligen Punkte dokumentiert. Im zweiten Schritt haben wir die Navigation und Seitenstruktur anhand von Personas durchgearbeitet. Auf Basis dieser Personas sowie User Journeys und Empathy Maps analysierte ich, wie verständlich, nutzbar und visuell zugänglich die bestehenden Inhalte sind. Diese kontextbasierte Analyse, die mit einer Fokusgruppe vergleichbar ist, ermöglichte es uns, konkrete Verbesserungspotenziale aufzuzeigen und die Website aus der Perspektive der Nutzer weiterzuentwickeln.
Im der Überarbeitung der Website-Navigation wurden mehrere gezielte Anpassungen vorgenommen, die auf den Ergebnissen des Card Sortings basieren:
Es ist bemerkenswert, wie sich im Verlauf des Projekts eine Vielzahl von Ideen und Perspektiven zu einem umfassenden Ergebnis zusammengefügt haben. Diese Entwicklung zeigt, dass durch die aktive Einbringung aller Beteiligten zahlreiche wertvolle Verbesserungsvorschläge generiert wurden. Dies betrifft nicht nur den UX-Bereich, sondern auch die ästhetische Gestaltung der Website. Es wird deutlich, wie verschiedene Designaspekte miteinander harmonieren und das Gesamtbild der Benutzererfahrung stärken. Diese Erkenntnisse ergänzen die von mir Beginn durchgeführten heuristische Evaluation.